Farbspiel 2 klein"Ich will in meiner Vorstellung Farben schaffen, die Töne schmücken. Sie sollen aufleuchten Ton für Ton zu unsagbar lichten Melismen"

aus: Möhrikes "Mozarts Reise nach Prag"

 

Singen soll gegen Seekrankheit helfen

Yacht1Folgenden Artikel finde ich recht interessant, wobei es sehr wenig, bzw. eigentlich gar nicht ums Singen, sondern vielmehr ums Segeln geht.

Hier empfiehlt die Segelexpertin gegen Seekrankheit:
Eine Tablette schlucken, sich im vorderen Teil des Bootes hinsetzen, aufs Meer schauen und laut singen.

http://www.welt.de/reise/article133856403/Lautes-Singen-soll-gegen-Seekrankheit-helfen.html

 

Wer singt lebt gesünder

as treppe01sagt der von mir sehr geschätzte Phoniater Wolfram Seidner (Charité Berlin). Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Es gibt diese Tage, an denen ich mit Halsschmerzen aufwache. „Oh je, ein ganzer Probentag liegt vor mir und abends Konzert.“ - Inzwischen weiß ich: wenn ich mich schone, werde ich richtig krank.
Gehe ich jedoch – trotz der kleinen Einschränkungen – einfach zur Probe und singe, möglicherweise den ganzen Tag, sind die Halsschmerzen bereits nach kurzer Zeit verschwunden.

Bisher habe ich mir das Verschwinden der Halsschmerzen durch eine bessere Durchblutung der Schleimhäute erklärt. Real steckt aber deutlich mehr dahinter: Singen bewirkt einen umgehenden und deutlichen Anstieg der Immunglobuline. Diese bekämpfen Krankheitserreger und ermöglichen eine rasche Heilung. Vielfältig kann singen auch anti-depressiv und ebenso Herz-Kreislauf fördernd sein. Mit geübter Atemtechnik wird der gesamte Körper schon wesentlich besser mit Sauerstoff versorgt und das wirkt sich wiederum positiv auf die Herzratenvariabilität aus.

Alle halbe Jahre mal unterstütze ich meinen Partner beim Marathon-Training und laufe eine bis anderthalb Stunden lockeren Lauf mit. Und das, ohne je selber laufen trainiert zu haben! Erstaunlicherweise lässt sich meine Herzfrequenz kaum aus der Ruhe bringen.
Ich „trainiere meine Stimme“ und habe – als Nicht-Sportler – eine Herzfrequenz wie ein Dauerläufer.
10 bis 15 Minuten Singen und Trällern täglich reichen bereits aus, um das Herz-Kreislaufsystem in Schwung zu bringen!

Nachzulesen u.a. in folgendem Artikel aus der „Welt“. Er verrät euch auch in abgekürzter Fassung, wie ihr euren eigenen Klangraum aktivieren könnt.
www.welt.de/wissenschaft/article1461487/Warum-Singen-gesund-ist.html
 

Singen macht gesund - auch wenn es schief klingt.

DSC 0117Das ist allgemein bekannt und wird nun auch noch mal von Wissenschaftlern des Instituts für Musikpädagogik der Uni Frankfurt bestätigt:

Das Stresshormon Cortisol sank nach 60 Minuten Mozart Requiem deutlich ab. Und das sowohl bei den aktiven Sängern, als auch bei den Zuhörern.

Wozu dann also noch aktiv Singen, wenn Zuhören auch gut tut?

Bei der selben Studie wurde nachgewiesen, dass der Immunglobulin-A-Wert, der als Anzeiger für die Immunleistung des Körpers gilt, nur beim aktiven Singen nachweislich anstieg.

"Das bloße Zuhören ließ das Immunsystem kalt."

Außerdem hatte sich nach der Probe die Stimmung bei den Sängern deutlich aufgehellt.
Es lohnt sich also doch!

Quelle und zum Weiterlesen:
http://www.welt.de/wissenschaft/article975695/Singen-macht-gesund-auch-wenn-es-schief-klingt.html